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Deutscher Taschenbuchverlag - dtv
C. H. Beck
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Ott, Claudia (Hrsg.)
Tausendundeine Nacht
Nach der ältesten arabischen Handschrift in der Ausgabe von Muhsin Mahdi erstmals ins Deutsche übertragen von Claudia Ott

Leinenausgabe
Mit einem aktualisierten Nachwort von Claudia Ott
9. Aufl., 2007, 687 Seiten
 

ISBN 978-3-406-51680-1
Euro 29,90
[D] sFr 52,20

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Ott, Claudia (Hrsg.)
Gold auf Lapislazuli
Die 100 schönsten Liebesgedichte des Orients

Leinenausgabe
2008. Rund 160 S.

ISBN 978-3-406-57669-0
Euro 14,90 [D] sFr 26,80

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Taschenbuchausgabe
Mit einem aktualisierten Nachwort von Claudia Ott
1. Aufl., 2006, 704 Seiten
Sonderformat 24 x 15,5 cm

ISBN
978-3-423-13526-9
Euro 19,50 [D] 20,10 [A] sFr 33,00

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Tausendundeine Nacht -
Das unbekannte Original
             
Aus dem Nachwort der Übersetzerin
Inhaltsverzeichnis               Leseprobe (PDF, 150 KB)
Kalligraphien

Übersichtsgraphik zur Geschichte von Tausendundeine Nacht (PDF, 67 KB)

 
Diese Neuübersetzung von Tausendundeine Nacht macht erstmals die älteste arabische Fassung der berühmten orientalischen Erzählsammlung auch deutschen Lesern zugänglich. Die Übersetzerin Claudia Ott führt uns mit einer Frische und Ungezwungenheit durch das Labyrinth der kunstvoll verwobenen Erzählfäden, daß man meint, Schahrasad selbst zu hören. Nicht mehr ein europäischer Orientalismus spricht durch Tausendundeine Nacht zu uns, sondern endlich der Orient selbst.

Die nächtlichen Erzählungen von Schahrasad, mit denen sie ihren königlichen Gatten verzaubert und so ihre Tötung immer wieder aufschiebt, entführen den Leser in die Welt der Basare und Karawansereien, der weisen Kalifen und verschlagenen Händler, der vornehmen Damen und klugen Ehefrauen, der mächtigen Zauberinnen, Dschinnen und bösen Dämonen. Sie berichten von erotischen Vergnügen und harten Schicksalsschlägen.
Wie kein anderes Werk ist Tausendundeine Nacht Inbegriff eines romantischen, exotischen Orientbildes. Dieses Orientbild geht allerdings nicht unmittelbar auf Tausendundeine Nacht zurück, sondern wurde seit dem 18. Jahrhundert von Europäern in die verschiedenen Übersetzungen und Sammlungen hineingetragen. Zudem wurden die Erzählungen dem europäischen Geschmack angepaßt, indem die zuweilen derbe Ausdrucksweise und unverblümte Erotik des Originals durch einen biederen Märchenstil ersetzt wurden. Nachdem Muhsin Mahdi 1984 die weitaus älteste Handschrift aus dem 14./15. Jahrhundert ediert hat, ist es jedoch möglich, die Geschichten aus Tausendundeiner Nacht in einer von allen Übermalungen, Ausschmückungen und Prüderien der letzten Jahrhunderte freien Form kennenzulernen.